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Karma-Kapitalismus Trendbeobachter prognostizieren, dass unser Wirtschaftsleben sich in einem grundlegenden Wandel befindet: weg vom reinen Gewinnstreben und hin zu einem werte-orientierten, sozial, ethisch und ökologisch verantwortlichen Handeln, bei dem Profit und Moral miteinander versöhnt sind. Diese neue Form der Wirtschaftsethik wird als Karma-Kapitalismus bezeichnet. Karma ist ein Begriff aus dem Hinduismus und bedeutet, dass jedes Handeln Konsequenzen hat – wenn nicht in diesem, so im nächsten Leben. Paradebeispiel für einen Vertreter des Karma-Kapitalismus ist der Friedensnobelpreisträger 2006, Muhammad Yunus. Er führt in Bangladesh eine Bank, die Kleinstkredite an Arme vergibt, damit diese sich eine Existenz aufbauen können (Grameen Bank). Links: | |||
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